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KomponentenbibliothekGrundfunktionenANDDer Ausgang Q des AND nimmt nur dann den Zustand „Hi“ an, wenn alle Eingängeden Zustand „Hi“ haben, das heißt geschlossen sind. Wird ein Eingangspin diesesBausteins nicht beschaltet, hat er automatisch den Zustand „Hi“.AND mit FlankenauswertungDer Ausgang Q des AND mit Flankenauswertung nimmt nur dann den Zustand „Hi“an, wenn alle Eingänge den Zustand „Hi“ haben und im vorherigen Simulationsschrittmindestens ein Eingang den Zustand „Lo“ hatte.
Wird ein Eingangspin dieses Blocksnicht beschaltet, hat er automatisch den Zustand „Hi“.NAND (UND nicht)Der Ausgang Q des NAND nimmt nur dann den Zustand „Lo“ an, wenn alle Eingängeden Zustand „Hi“ haben, das heißt geschlossen sind. Wird ein Eingangspin diesesBlocks nicht beschaltet, hat er automatisch den Zustand „Hi“.NAND mit FlankenauswertungDer Ausgang Q des NAND mit Flankenauswertung nimmt nur dann den Zustand„Hi“ an, wenn mindestens ein Eingang den Zustand „Lo“ hat und im vorherigenSimulationsschritt alle Eingänge den Zustand „Hi“ hatten.
Wird ein Eingangspindieses Blocks nicht beschaltet, hat er automatisch den Zustand „Hi“.ORDer Ausgang Q des OR nimmt dann den Zustand „Hi“ an, wenn mindestens einEingang den Zustand „Hi“ hat, das heißt geschlossen ist. Wird ein Eingangspin diesesBlocks nicht beschaltet, hat er automatisch den Zustand „Lo“.NOR (ODER nicht)Der Ausgang Q des NOR nimmt nur dann den Zustand „Hi“ an, wenn alle Eingängeden Zustand „Lo“ haben, also ausgeschaltet sind. Sobald irgendein Eingangeingeschaltet wird (Zustand „Hi“), wird der Ausgang des NOR auf „Lo“ gesetzt. Wirdein Eingangspin dieses Blocks nicht beschaltet, hat er automatisch den Zustand „Lo“.© Festo Didactic GmbH & Co.
KG und Art Systems • FluidSIM305B. KomponentenbibliothekXOR (exklusiv ODER)Der Ausgang Q des XOR nimmt den Zustand „Hi“ an, wenn die Eingänge unterschiedliche Zustände besitzen. Wird ein Eingangspin dieses Blocks nicht beschaltet, hat erautomatisch den Zustand „Lo“.NOT (Negation, Inverter)Der Ausgang Q nimmt den Zustand „Hi“ an, wenn der Eingang den Zustand „Lo“ hat.Der Block NOT invertiert den Zustand des Eingangs.306© Festo Didactic GmbH & Co. KG und Art Systems • FluidSIMB. KomponentenbibliothekSonderfunktionenDigital-ModulDas Digital-Modul dient zur kompakten Einbettung eines Digitalschaltkreises in eineelektropneumatische Schaltung.
Das Digital-Modul bietet 8 (16) elektrische Ein- undAusgänge, die ihre Zustände an seinen Digitalschaltkreis im Inneren weiterleiten.Auf diese Weise benötigt der Digitalschaltkreis im elektropneumatischen Schaltplannur wenig Platz für die Darstellung des Digital-Moduls als Rechteck mit insgesamt18 (34) Anschlüssen. Durch einen Doppelklick mit der linken Maustaste auf dasDigital-Modul gelangt man zur Digitalschaltung im Inneren des Moduls. Es öffnetsich ein neues Fenster, in dem sich der Digitalschaltkreis befindet und auf diegewohnte Weise bearbeitet werden kann. Standardmäßig befindet sich im Innereneines neu eingefügten Digital-Moduls jeweils eine Reihe mit 8 (16) Eingängen und8 (16) Ausgängen. Diese entsprechen den Ein- und Ausgängen des Moduls imelektropneumatischen Schaltplan.
Um die Digitalschaltung während der Erstellungprüfen zu können, lässt er sich getrennt vom elektropneumatischen Schaltkreissimulieren. Sobald das Bearbeitungsfenster des Digital-Moduls geschlossen oder dasursprüngliche Schaltkreisfenster in den Vordergrund gebracht wird, werden die zuvordurchgeführten Änderungen am Digitalschaltkreis automatisch in das Digital-Moduldes elektropneumatischen Schaltkreises übernommen. Innerhalb des Digital-Modulskönnen nur Digitalkomponenten eingefügt werden. Auch die Schachtelung vonweiteren Digital-Modulen innerhalb eines Moduls ist nicht möglich. Es können jedochmehrere Digital-Module in einem elektropneumatischen Schaltkreis verwendetwerden. Bitte beachten Sie, dass die Digitalschaltung im Inneren eines Digital-Modulsnur dann funktioniert, wenn an den elektrischen Stromversorgungsanschlüssen desModuls (+24 V) und (0 V) entsprechende Potentiale anliegen.EinschaltverzögerungBei der Einschaltverzögerung wird der Ausgang erst nach einer eingestellten Zeitdurchgeschaltet.Wenn der Zustand am Eingang Trg von „Lo“ zu „Hi“ wechselt, startet die Einschaltverzögerung.
Wenn der Zustand am Eingang mindestens für die eingestellte Zeit auf„Hi“ bleibt, wird nach Ablauf dieser Zeit der Ausgang Q auf „Hi“ gesetzt. Der Ausgangwird somit gegenüber dem Eingang verzögert eingeschaltet. Wenn der Zustand amEingang vor Ablauf der eingestellten Zeit wieder auf „Lo“ wechselt, wird die Zeit wieder zurückgestellt. Der Ausgang wird wieder auf „Lo“ gesetzt, wenn am Eingang derZustand „Lo“ anliegt.Einstellbare Parameter:Einschaltverzögerung: 0 ... 100 s (3 s)© Festo Didactic GmbH & Co.
KG und Art Systems • FluidSIM307B. KomponentenbibliothekAusschaltverzögerungBei der Ausschaltverzögerung wird der Ausgang erst nach einer eingestellten Zeitzurückgesetzt.Wenn der Eingang Trg den Zustand „Hi“ annimmt, schaltet der Ausgang Q sofort aufden Zustand „Hi“. Wechselt der Zustand am Eingang Trg von „Hi“ auf „Lo“, startet dieAusschaltverzögerung.
Nach Ablauf der eingestellten Zeit wird der Ausgang auf denZustand „Lo“ zurückgesetzt (verzögert Ausschalten). Wenn der Eingang Trg erneutein- und ausgeschaltet wird, dann wird die Verzögerung neu gestartet. Über denEingang R (Reset) setzen Sie die Verzögerung und den Ausgang zurück, bevor dieeingestellte Zeit abgelaufen ist.Einstellbare Parameter:Ausschaltverzögerung: 0 ... 100 s (3 s)Ein-, AusschaltverzögerungBei der Ein-/ Ausschaltverzögerung wird der Ausgang nach einer eingestellten Zeitdurchgeschaltet und nach einer zweiten eingestellten Zeit zurückgesetzt.Sobald der Zustand am Eingang Trg von „Lo“ auf „Hi“ wechselt, läuft die eingestellteEinschaltverzögerung ab. Bleibt der Zustand am Eingang mindestens für dieDauer der eingestellten Einschaltverzögerung auf „Hi“, so wird nach Ablauf derEinschaltverzögerung der Ausgang Q auf „Hi“ gesetzt (der Ausgang wird gegenüberdem Eingang verzögert eingeschaltet).
Wechselt der Zustand am Eingang vor Ablaufder eingestellten Einschaltverzögerung wieder auf „Lo“, wird die Zeit zurückgestellt.Wenn der Zustand am Eingang wieder auf „Lo“ wechselt, läuft die eingestellteAusschaltverzögerung ab. Bleibt der Zustand am Eingang mindestens für die Dauerder eingestellten Ausschaltverzögerung auf „Lo“, so wird nach Ablauf dieser Zeitder Ausgang auf „Lo“ gesetzt (der Ausgang wird gegenüber dem Eingang verzögertausgeschaltet). Wechselt der Zustand am Eingang vor Ablauf dieser Zeit wieder zu„Hi“, wird die Zeit zurückgestellt.Einstellbare Parameter:Einschaltverzögerung: 0 ... 100 s (3 s)Ausschaltverzögerung: 0 ... 100 s (6 s)308© Festo Didactic GmbH & Co. KG und Art Systems • FluidSIMB. KomponentenbibliothekSpeichernde EinschaltverzögerungNach einem Eingangsimpuls läuft eine eingestellte Zeit ab, nach deren Ablauf derAusgang gesetzt wird.Sobald am Eingang Trg der Zustand von „Lo“ zu „Hi“ wechselt, läuft die eingestellteZeit los.
Nach Ablauf der eingestellten Zeit wird der Ausgang Q auf „Hi“ gesetzt. Einerneutes Schalten am Eingang Trg hat keine Auswirkung auf die ablaufende Zeit. DerAusgang und die ablaufende Zeit werden erst wieder auf „Lo“ zurückgesetzt, wennam Eingang R der Zustand „Hi“ anliegt.Einstellbare Parameter:Einschaltverzögerung: 0 ... 100 s (3 s)SelbsthalterelaisÜber einen Eingang S wird der Ausgang Q gesetzt.
Über einen anderen Eingang R wirdder Ausgang wieder zurückgesetzt.Ein Selbsthalterelais ist ein einfaches binäres Speicherglied. Der Wert am Ausganghängt von den Zuständen an den Eingängen und dem bisherigen Zustand amAusgang ab.StromstoßrelaisDas Setzen und Rücksetzen des Ausgangs wird jeweils durch einen kurzen Impuls aufden Eingang realisiert.Jedes Mal, wenn der Zustand am Eingang Trg von „Lo“ zu „Hi“ wechselt, ändert derAusgang Q seinen Zustand, d. h. der Ausgang wird eingeschaltet oder ausgeschaltet.Über den Eingang R setzen Sie das Stromstoßrelais in den Ausgangszustand zurück,d. h. der Ausgang wird auf „Lo“ gesetzt.Wischrelais - ImpulsausgabeEin Eingangssignal erzeugt am Ausgang ein Signal von einstellbarer Dauer.Wenn der Eingang Trg den Zustand „Hi“ annimmt, schaltet der Ausgang Q aufden Zustand „Hi“.
Gleichzeitig startet die eingestellte Zeit, der Ausgang bleibtgesetzt. Nach Ablauf der eingestellten Zeit wird der Ausgang auf den Zustand „Lo“zurückgesetzt (Impulsausgabe). Wechselt vor Ablauf der vorgegebenen Zeit derEingang von „Hi“ zu „Lo“, wechselt auch der Ausgang sofort von „Hi“ auf „Lo“.Einstellbare Parameter:Verzögerungszeit: 0 ... 100 s (3 s)© Festo Didactic GmbH & Co.
KG und Art Systems • FluidSIM309B. KomponentenbibliothekFlankengetriggertes WischrelaisEin Eingangssignal erzeugt am Ausgang ein Signal von einstellbarer Dauer (retriggerbar).Wenn der Eingang Trg den Zustand „Hi“ annimmt, schaltet der Ausgang Q auf denZustand „Hi“. Gleichzeitig startet die eingestellte Zeit. Nach Ablauf der eingestelltenZeit wird der Ausgang auf Zustand „Lo“ zurückgesetzt (Impulsausgabe). Wechselt vorAblauf der vorgegebenen Zeit der Eingang erneut von „Lo“ auf „Hi“ (Retriggerung),wird die Zeit zurückgesetzt und der Ausgang bleibt eingeschaltet.Einstellbare Parameter:Verzögerungszeit: 0 ... 100 s (3 s)ZeitschaltuhrMit der Zeitschaltuhr können Tages-, Wochen- und Jahreszeitschaltuhren nachgebildet werden. Der Ausgang Q der Zeitschaltuhr schaltet zur eingestellten Einschaltzeitauf „Hi“ und zur eingestellten Ausschaltzeit auf „Lo“.














