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Файл №687243 42900 (Ivan Turgenev "Otcy i deti". Bazarow als Hauptfigur des Romans) 3 страница42900 (687243) страница 32016-07-31СтудИзба
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Die Quintessenz des Kampfes mit Liberalen für die politische Vermessung findet im 26. Kapitel statt. In einem Dialog mit Arkadi weist Bazarow auf einen deutlichen Unterschied zwischen revolutionär gerichteten Nichtadeligen (которые „драться хотят“ und zu denen er selbst gehörte) und „дряблыми и смиренными либералами“, die bestenfalls für “благородное кипение“ fähig sind (damit ist die Familie Kirsanow mitsamt Arkadi gemeint), hin. Bazarow äußert sich über die Meinungsunterschiede mit Arkadi auf die Weise, dass er keine Möglichkeit auf einen gemeinsamen Kompromiss zwischen ihnen sieht. Mit all seiner Skepsis und seinem Pessimismus, niedergeschlagen und betrübt von dem überlebten Liebesunglück, bleibt Bazarow seinen Ansichten treu bis zum Schluss. Wie von einem hohen Podest kommentierte er das Leben: „Чем бы мы наш жизненный чемодан не набили – лишь бы пустоты не было.“; „A теперь повторяю тебе на прощание… потому что обманываться нечего: мы прощаемся навсегда (…). Tы для нашей горькой, терпкой, бобыльной жизни не создан. В тебе нет ни дерзости, ни злости, a есть молодая смелость, да молодой задор; для нашего дела это не годится. Ваш брат дворянин дальше благородного смирения или благородного кипения дойти не может, a это пустяки. Вы, например, не дерётесь – и уж воображаете себя молодцами,- a мы драться хотим. Да что! Наша пыль тебе глаза выест, наша грязь тебя замарает, да ты и не дорос до нас, ты невольно любуешься собою, тебе приятно самого себя бранить; a нам это скучно – нам других подавай! Нам других ломать надо! Tы славный малый, но ты всё-таки мякенький, либеральный барич – e volatu, как выражается мой родитель“.

In Bazarows Monolog ist eine deutliche Bitterkeit und auch eine tiefe Enttäuschung im Bezug auf Arkadi zu hören. Hinter aller Unabhängigkeit und Gleichgültigkeit, die er in seine Worte legen wollte, ist seine bittere Einsamkeit nicht zu übersehen. Diese Einsamkeit ist erzwungen und nicht durch seine eigenwillige Natur bedingt. Über die nichtgelungene Freundschaft mit Arkadi äußerte sich Bazarow: „мы приелись друг другу“, um seine zerbrochenen Hoffnungen in Bezug auf seinen Kollegen nicht zum Vorschein kommen zu lassen. Am Ende des Romans bezeichnete er Arkadi sogar mit dem Adjektiv „мягенький“ – derjenige, der zu keinen radikalen Handlungen fähig ist – im Gegenteil zu Bazarow selbst, wodurch seine Enttäuschung deutlich wird.

„Горькая, терпкая, бобыльная жизнь“, dass von Bazarow genannt wurde – ist das historisch beschriebene reale Leben von den russischen Progressiven, die „место расчистить“ für ein neues Leben strebten. Turgenevs Ansichten unterschieden sich von denen Bazarows. Der Autor stand mehr an der Seite eines reformatorischen Weges der Ordnungsänderung als auf der von revolutionären Maßnahmen. Wahrscheinlich deshalb äußerte sich Bazarow im 27. Kapitel: „я нужен России… Нет, видно не нужен. Да и кто нужен?“ An der Stelle schien Bazarows Pessimismus mit dem von Turgenev verbunden zu sein.

Trotz der unterschiedlichen Einstellung zwischen Turgenev und Bazarow befindet sich eine tiefe Sympathie des Autors zum Bazarows Charakter und seinen menschlichen Charakterzügen, was in seiner Darstellung deutlich zu sehen ist. Bazarow wirkte immer als ein ehrlicher, zielstrebender und völlig hingebungsvoller Verfechter seiner Idee „во имя общественного блага“. Beim Lesen der Szene Bazarows mit Odincova empfindet man ein tiefes Mitleid zu seiner Persönlichkeit, die sogar beim Sterben ihrer Ansichten treu bleibt. (Bazarow über sich selbst): „(…) червяк полураздавленный, а ещё топорщится. И ведь тоже думал: обломаю дел много, не умру, куда! Задача есть, ведь я гигант! A теперь вся задача гиганта – как бы умереть прилично, хотя никому до этого дела нет… Всё равно: вилять хвостом не стану.

Damit meinte Bazarow, dass absolut Nichts - nicht einmal der Tod - seine Sicht auf das Leben ändern und ihn auf eine milde liberale Denkweise umorientieren kann. In seinen Worten hört man einen tiefen philosophischen Pessimismus, wahrscheinlich den Pessimismus von Turgenev selbst. Die stark ausgeprägtee maximalistische Sichtweise, die insgesamt von seinen hohen Ansprüchen zu sich selbst und zu den Anderen bedingt war, bleibt aber trotzdem erhalten.

Über Bazarows Materialismus

Die Tatsache, dass Turgenevs Charakter Bazarow eine ausgeprägte materialistische Weltanschauung besaß, wurde durch die Analysen von Turgenevs Werk festgestellt. Die Frage nach der Art von Bazarows Materialismus - einen konsequenten oder einen vulgären - lässt sich durch eine konkrete Analyse beantworten. Im Roman äußerte Bazarow einige Ideen, die sehr nah an der anthropologischen Philosophie von Černyševski als auch an der vulgären Philosophie von Büchner lag. Im laufe des Romans nähern sich die Ansichten von Bazarow eher an die vulgär-materialistischen Theorien an. Um die Natur von Bazarows Materialismus zu verstehen, muss man vor allem die Grundlagen dieser Theorie bestimmen, das heißt, in der ersten Linie den Unterschied zwischen den konsequenten und den vulgären Materialismus und auch den Idealismus zu benennen.

Die materialistischen Theorien sind eng mit dem Begriff Sensualismus verbunden. Unter diesem Begriff ist die Erkenntnistheorie zu verstehen, die als einzige Quelle der allgemeinen Erkenntnis die Natur der Wahrnehmung sieht. N. I. Černyševski in seinem Werk „Антропологический принцип в философии“14 betrachtet die Wahrnehmung als eine Wiederspiegelung von der objektiven Realität. Diese Art von Sensualismus nennt man konsequent und bildet die Basis der materialistischen Erkenntnistheorie. In seinen Aussagen identifizierte Bazarow die Wahrnehmung mit dem Bewusstsein. Er handelte im Namen der Wahrnehmungen: „Я придерживаюсь отрицательного направления – в силу ощущения. Mне приятно отрицать, мой мозг так устроен – и баста!“; „Отчего мне нравится химия? Отчего ты любишь яблоки?- тоже в силу ощущения. Это всё едино. Глубже этого люди никогда не проникнут.“ (Kapitel 21) In dieser Hinsicht unterscheidet sich die Theorie von Bazarow von der von Černyševski. Der Unterschied zwischen der Zuneigung beispielsweise zu Äpfeln und der zu Chemie liegt grundsätzlich darin, dass man Äpfel infolge der Wahrnehmung und des Geschmacks mag, aber sich mit Chemie infolge ihrer Nützlichkeit ihrer Notwendigkeit beschäftige. Das Gleiche kann man auch auf die Verneinung einer gesellschaftlichen Ordnung beziehen: man verneint die herrschenden Prinzipien aus Zweckmäßigkeit und nicht infolge eigener Empfindung. Bazarow überschätzte die Kraft der Wahrnehmung und unterschätzte die Spezifik von Bewusstsein an sich, indem er seine Neigung zum Nihilismus den "Äpfeln" gleichsetzte.15

Aus dialektischer Sicht auf alle Lebewesen scheint die Meinung Bazarows etwas engsichtig zu sein. Im 16. Kapitel äußerte er sich, dass „изучать отдельные личности – не стоит труда“, weil „люди – что деревья в лесу“; „нравственные качества одни и теже у всех: небольшие видоизменения ничего не значат. Достаточно одного экземпляра, чтобы судить обо всех других“. In Bazarows Überzeugungen fehlt Dialektik. Statt über die dialektische Einigkeit aller Lebewesen zu sprechen, redete Bazarow über ihre volle Identität und sah ihren qualitativen Unterschied nicht ein. „Mы с тобой те же лягушки.“ (5. Kapitel) Bazarows Meinung in Bezug auf die Struktur von Lebewesen ist metaphysisch und liegt dem vulgären Materialismus von Büchner nah.

Bazarow und Volk

Die Beziehung von Bazarow zum russischen Volk stellt ein kompliziertes Problem dieses Romans dar, was durch eine tiefe Widersprüchlichkeit und Entwicklung durch den Autor gekennzeichnet wird. Von einer Seite „владел Базаров особым умением возбуждать к себе доверие в людях низших“, schreibt der Autor über ihn. Er spürte in sich eine organische Verwandtschaft mit dem Volk. „Mой дед землю пахал – с надменной гордостью отвечал [Павлу Петровичу] Базаров.- Спросите любого из ваших же мужиков, в ком из нас – в вас или во мне – oн признает соотечественника. Вы и говорить-то с ним не умеете.“ (10. Kapitel) In dieser Hinsicht ist Bazarow von dem Autor sehr demokratisch dargestellt worden – er kann mit dem Volk reden. Turgenev unterstrich, dass „слуги также привязались к нему, хотя он подтрунивал над ними: они чувствовали, что он всё-таки свой брат, не барин.“ In den direkten Gesprächen mit einem der Diener ist Bazarow sehr familiär und freundlich dargestellt worden. („Ну, поворачивайся, толстобородый, - обратился Базаров к ямщику.“ 2. Kapitel).

Auf der anderen Seite äußerte sich Bazarow über das Volk sehr scharf („Русский мужик бога слопает“), ironisierte über es und gab sich am Ende des Romans sogar geringschätzig (das Gespräch mit einem Bauer im 27. Kapitel). Die eintönige, alltägliche Wahrheit über das russische Volk wurde sehr grob, lapidar, mutig und völlig ungeschminkt von Bazarow ausgesprochen. Auf die Frage von Pavel Petrovič: „Стало быть, вы идёте против своего народа?“ antwortete Bazarow: „A хоть бы и так? Народ полагает,что когда гром гремит, это Илья-пророк по небу разъезжает. Что ж? Mне соглашаться с ним?” Damit äußerte Bazarow seine starke Unzufriedenheit mit dem ungebildeten und abergläubischen russischen Volk. Es ist zu erkennen, dass Bazarow das Volk mit all seinen Bedürfnissen und Anforderungen verstand und sehr rational alle seine Verirrungen einschätzen konnte. Deswegen erscheint Bazarows Kritik und Verspottung des fehlerhaften und konservativen Verhaltens des Volkes, was einen Fortschritt deutlich verhinderte, gerechtfertigt. Die scharfe und zerstörerische Kritik von Bazarows Seite war aber trotzdem auf die Verteidigung der Volksinteressen gerichtet, er strebte eine allgemeine Aufklärung und eine Befreiung des Volkes aus ihrem niedrigen und sklavischen Zustand an, in dem das Volk seit den Zeiten „дореформенной России“ steckte.

Mit einer nüchternen Kritik an Allem, was das Volk an einer progressiven Entwicklung hinderte, näherte sich Bazarow doch allgemeiner Skepsis und Enttäuschung sowie zu tiefem Pessimismus in Bezug auf die Zukunft des Volkes. Im 10. Kapitel machte der Autor einen Versuch, Bazarow dem Volk zu entfremden. Turgenev strich ein Ausschnitt aus dem Text weg, der eine sehr wichtige Phrase von Bazarow enthielt: „Mы не одни и народ не против нас“. Ohne diese Aussage verlor Bazarow jede Ähnlichkeit mit den Demokraten wie Černyševski und Dobrolubov, für die die Zukunft des Volkes wichtiger als alles anderes war. In dieser Hinsicht veränderte sich der Charakter von Bazarow gleich wie im Fall mit Odincova: von Hoffnung und Glaube zum Skeptizismus und Pessimismus. Im 21. Kapitel redet Bazarow über „будущее мужика“: „A я возненавидел этого последнего мужика (…) для которого я должен из кожи вон лезть и который мне даже спасибо не скажет… да и на что мне его спасибо? Ну, будет он жить в белой избе, а из меня лопух расти будет, ну а дальше?” In diesem Monolog redete Bazarow wie eine höchst egozentrische Persönlichkeit, die sich für die Zukunft seines Volkes überhaupt nicht interessiert. Sein Kummer über die eigene Person und über sein biologisches „ich“ überwältigte in Bazarow die Großzügigkeit und Edelmut, die er am Anfang hegte. Das Verhalten von Bazarow lässt sich folgendermaßen erklären: wie ein ausgezeichneter Beobachter merkte Turgenev, dass weniger typische Vertreter der nichtadeligen Intelligenz die Tatsache, dass das Volk eine grundlegende und entscheidende Kraft der Geschichte war, stark bezweifelten. Daher kam auch ihr Skeptizismus in Bezug auf die Zukunft des Volkes, da sie an ihre eigene Kräfte nicht glaubten.

Etwas überraschend und sogar unlogisch nach dem Gesagten erschien das Benehmen von Bazarow in der Situation, als er derselben „мужик“, gegen dem er eine scharfe Aussage warf, heilte. Gesteuert von seiner Berufung als Arzt, kam Bazarow immer allen Bedürftigen zu Hilfe (mehrmals behandelte er Mitja und sogar seinen Feind - Pavel Petrovič). An dieser Stelle schrieb Turgenev wohl seinem Helden die Charakterzüge zu, die nichtadelige Demokraten dieser Zeit nicht besaßen.

Die allgemein skeptische Denkweise von Bazarow über das russische Volk kann auch durch seine Reaktion auf die mehrjährige Idealisierung des Volkes von der Seite der Slawophilen bedingt sein. Die liberalen Slawophilen „рядили русского мужика в верноподданический кафтан“ und bildeten „патриархальные идилии“ um ihn. In diesem Fall betrachtete Pavel Petrovič die Patriarchalität des Volkes als sein Vorteil und lag damit der slawophilischen Idealisierung von allem Verknöcherten und Zurückgebliebenen des Volkes sehr nah. Bazarow bestritt die allgemeine Rückständigkeit des Volkes nicht, hielt sie aber für einen großen Nachteil. Er ging von Zeit zu Zeit ins Dorf und „подтрунивая, по обыкновению“ sprach mit irgendeinem Bauern. „В вас, говорят, вся сила и будущность России, от вас начнётся новая эпоха в истории…“ – diese Worte waren von Turgenev aus „Славянофильское учение“ entnommen worden. Mit einem höhnischen Spott sprach Bazarow sie aus. Aus diesen Gesprächen ist eine negative Ironie von Bazarows als auch von Turgenevs Seite zu slawophilischen Ansichten zu erkennen. Turgenev hielt sich für einen „заклятый враг славянофильства“ und fand ihre Theorie „ложной и бесплодной“ – wie er selbst im Artikel „По поводу „Отцов и детей“ schrieb.16 Genauso wie sein Autor meinte Bazarow, dass „мужик“ noch ungebildet und unwissend sei und naiv an die Welt „на трёх рыбах“ glaube. Seiner Meinung nach sollte man das Volk erst „пробудить и просвятить“, bevor man über seine Zukunft redete.

Bazarow und Naturwissenschaft

Eine interessante Äußerung Bazarows beschrieb Turgenev in einem Dialog von Bazarow mit Pavel Petrovič im 6. Kapitel. Mit Bazarows Worten äußerte Turgenev großen Schmerz und Bitterkeit über die allgemeine wissenschaftliche Zurückgebliebenheit des Volkes: „Куда нам до Либиха! Сначала надо азбуке выучиться, а потом уже взяться за книгу, а то мы ещё аза в глаза не видали“. Um zu verstehen, dass damit mehr die allgemeine Volksaufklärung gemeint war, als der Wissenschaftler Liebig selbst, muss man auch dem Dialog Bazarows mit seinem Vater im 20. Kapitel Aufmerksamkeit schenken. Hier äußerte sich Bazarow sehr skeptisch in Bezug auf die Wissenschaftler Schenlein und Rademacher, die sein Vater seit Jahren verehrt hatte. Am Ende der Diskussion meinte Bazarow, dass er überhaupt niemandem vertraute: „Мы теперь вообще над медициной смеёмся и не перед кем не преклоняемся. – Как же это так? Ведь ты доктором хочешь быть? – Хочу, да одно другому не мешает.” Auf die Frage, wie man Arzt werden und die Heilkunde dabei auslachen kann, gibt es folgende Erklärung: die Medizin, die Bazarow lächerlich fand, basierte entweder auf einer mechanischen oder einer idealistischen Philosophie und unterschied sich nicht so sehr von „гадание на кофейной гуще“. Bazarow kritisierte diejenige Wissenschaft, die nicht auf wissenschaftlichen Experimenten begründet war und daher keine praktische Prüfung überstand. Im Gegenteil akzeptierte Bazarow nur die Medizin, die auf einer neuen, echten und praktisch-materialistischen Lehre basierte. Bazarows Experimente mit Fröschen, die ständig durch den Liberalen Pavel Petrovič verspottet wurden, war keine zufällige und künstliche Erfindung von Turgenev, sondern eine Zusammenfassung von konkreten Lebenstatsachen.

Die Naturwissenschaften in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts erlebten in Russland einen starken Entwicklungsaufstieg. Sie ergriffen alle Gesellschaftsschichten und wurden zu einem Muss des gebildeten Menschen. Sehr viele Schriftsteller der 60er Jahre wie Nik. Uspenski, V. Sleptsov, A. Levitov und M. Voronov waren studierte Mediziner und beschäftigten sich mit wissenschaftlichen Experimenten im Bereich der Anatomie. Es ist allbekannt, dass der Vater der russischen Physiologie, I. M. Sečenov, dessen Ansichten sich unter dem Einfluss von den russischen Naturwissenschaftlern formierten, seine bekannten Experimente ausgerechnet mit Fröschen durchführte. Seine Untersuchungen bewiesen, dass die Anatomierung von Fröschen, sowie alle andere praktischen Experimente ein unerlässlicher Bestandteil der eigenen wissenschaftlichen Forschung und der Selbstbildung ist. Nur die Leute, die zur russischen Wissenschaft feindselig und vertrauenslos waren, stellten die Wichtigkeit und Ernsthaftigkeit von Bazarows Experimenten in Frage.

Zusammenfassend ist es offensichtlich, dass Bazarow ein Experimentator war. Er kritisierte eine scholastische und vom Leben abgelenkte Wissenschaft genauso wie eine abstrakte, idealistische Philosophie. Bazarow stand auf der Seite der konkreten und handwerklichen Lehre und „простого ремесла“, die von dem einfachen Volk beherrscht werden konnten. In dieser Hinsicht trat er immer wieder als Aufklärer der Bevölkerung auf.

Bazarows Ansichten auf die Kunst

In dem Artikel „По поводу „Отцов и детей“ schrieb Turgenev: „…я исключил из круга его симпатий всё художественное“ und „должен был именно так нарисовать его фигуру“. Er bemerkte dabei, dass „за исключением воззрения на художество, - я разделяю почти все его убеждения“. Aus dem Text des Romans folgt, dass Bazarow weder die Kunst an sich, noch ihre Ausprägungen akzeptierte, wie beispielsweise Poesie, Malerei und Musik. „Порядочный химик в двадцать раз полезнее всякого поэта“, „Рафаэль гроша медного не стоит“ – ähnliche Aussagen trifft man ziemlich oft in dem Text. Bazarow ironisierte und spottete über Nikolai Petrovič als er Cello spielte und Puškin zitierte und kommentierte es mit folgender Bemerkung: „и охота же быть романтиком в нынешнее время!“ Im Gespräch mit Odintsova erklärte er ihr ganz ehrlich: „Вы… не предполагаете во мне художественного смысла, - да во мне действительно его нет.“

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