Диссертация (1101206), страница 38
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Der Rest dochist fast komplett Zucker. Alle Zucker haben fast denselben Kaloriengehalt, machengleich dick und sind prinzipiell gleich schädlich für die Zähne. Honig ist da sogar einbisschen schlimmer. Er drängt gut in die Zahnzwischenräume ein und klebt lange anden Zähnen fest. So haben dann die Bakterien mehr Zeit für ihr schädliches Werk.
Undwas ist mit den vielen guten Zusatzstoffen, die der Honig hat? Diese Vitamine, … undAromas machen nur verschwindend kleinen Anteil aus. Letztlich ist’s ja reineGeschmacksache, ob man Zucker oder Honig verwendet. Maß halten sollte man mitbeiden“.Moderatoren on Air im Studio:•Aha, ich glaub, Herr Drösser ist kein großer Honigfan.•Ne, ich glaub, auch kein großer Zuckerfan. Er ist auch ganz schlank, HerrDrösser.•Dit stimmt.• StimmeModerator: Kennen Sie das auch, dass man denkt „Das bin nur nicht ich“, wennman sich hört auf irgendwelchen Aufnahmen oder so, wenn man mal ein Liedcheneingesungen hat oder irgendwo eine Aufnahme gedreht hat oder vielleicht auf eigenemAnrufbeantworter.
„So kling ich doch eigentlich gar nicht“.5Moderatorin: Wo hör ich mich doch gar nicht? Sagt doch Karsten Bühring ausHannover und stellt deshalb unserem Wissensexperten Christoph Drösser die Frage.Stimmt es denn, dass tatsächlich die eigene Stimme bei Aufnahmen anders klingt alssonst?„Wenn wir reden, dann erreicht der Schall unsere Ohren, aber es gibt auch nocheinen zweiten Weg. Nämlich über die Knochen in unserem Kopf.
Die regen sozusagenunsere Hörschnecke direkt an und sind weg über Trommelfellen. Wie sich das anhört,könnten sie ganz leicht feststellen, wenn sie sich Finger fest in die Ohren stecken undreden. Dann hören Sie praktisch nur noch den Schall, der über diese Knochenleitungkommt. Und der hört sich sehr basslastig an. Und natürlich geht der verloren, wenn manein Mikro in den Raum stellt. Das heißt, die Stimme wird dünner und höhenlastiger.Insgesamt hat sie einfach einen anderen Sound.
Ich kann Ihnen versichern, auf dieDauer gewöhnt man sich dran und dann hört man den Unterschied gar nicht mehrbewusst. Aber es ist tatsächlich so, wenn wir reden, dann klingt die Stimme für unsanders als für andere. Der Grund dafür ist die Knochenleitung des Schalls“.Moderatoren on Air im Studio:•<...> auch über den Knochen geleitet bin. Wir können das sehr deutlichmachen mal an Ikas Stimme. Ika singt ja auch mal gerne, na.•Darf ich?•Ja, sehr gerne. Hören wir uns mal, wie das klingt.Song „Das Ika hört“Song „Das was alle anderen hören“6Öffentlich-rechtlicher Radiosender „radioeins“,„Großstadtgeheimnisse und Landlegenden“Описание программы, сделанное редакцией радиостанции „radioeins“:„Wenn Diane Arapovic anfängt zu recherchieren, wird jedes Ereignis zum Kriminalfall.Egal, ob die Spree mal wieder rückwärts fließt oder Touristen verzweifelt dieHausnummer 1 auf dem Kurfürstendamm suchen, Arapovic hakt nach, bis alle Fragengeklärt sind“.• Das Denkmal für die gefallenen BrieftaubenModeratorin: In keiner anderen deutschen Stadt gibt es so viele Denkmäler wie inBerlin.
Das behauptet Diane und sie muss es wissen, denn sie geht all diesenDenkmälern sehr genau auf den Grund. Diese Denkmäler in Berlin sind natürlichbedeutenden Persönlichkeiten gewidmet, bestimmten Orten oder Zeiten, aber vor allemauch den Opfern der vergangenen Diktaturen und Kriege. Da mutet es besonders kuriosan, dass es in Berlin-Spandau ein Denkmal für die gefallenen Brieftauben geben soll.Und wieso, das hat Diane in dieser Woche für uns versucht heraus zu finden. HalloDiane!Diane Arapovic: Hallo Anja!Moderatorin: Also gibt es dieses Denkmal für die gefallenen Brieftaubentatsächlich?Diane Arapovic: Ja, das gibt’s wirklich.
Das steht in Spandau an der FalkenseerChaussee. Besteht aus dem Natursteinblock fast vier Meter hoch und auf dem sind zehnfliegende Brieftauben montiert, geformt aus Bronze. Ziemlich verwittert das Ganze. Ichkonnte auch nur schwer entziffern, was auf der Inschrift steht, der auf den Steineingebracht ist. „Unseren Brieftauben“, soll das aber wohl heißen. Fragt sich also, wermit „uns“ gemeint ist. Ich hab mich bei der Denkmalschutzbehörde von Spandaunachgefragt und vom Leiter der Behörde Doktor Nellessen erfahren, dass es dasDenkmal seit 50 Jahren gibt. 1963 entworfen und gestaltet von dem Berliner BildhauerPaul Brandenburg.
Aber die Patenschaft für das Denkmal, die hat ein Spandauer Vereinmit dem Namen Kameradschaft 248 German Security Unit.7Moderatorin: Klingt erst mal so, als würde man mit den Jungen nicht wirklich sorichtig was zu tun haben wollen. Wer steckt denn da hinter?Diane Arapovic: Ja, gingen wir auch bisschen so, aber dahinter steckt keineextreme Vereinigung oder so was, sondern ein Verein von Angehörigen der ehemaligenköniglich britischen Wachpolizeieinheit in Berlin. Die wurde vor fast 20 Jahrenaufgelöst. Und seit 2 Jahren ungefähr kümmern die sich um die Pflege des Denkmals,das übrigens offiziell nicht Denkmal für die gefallenen Brieftauben heißt, sondern (wiesie mir eben gesagt haben) Brieftaubenehrendenkmal. Und das Ganze hat mir eben derVereinsvorsitzende Gerhard Zellmer erzählt.
Mit dem hab ich mir im Vereinslokalgetroffen. Und dabei hab ich ihm auch gefragt: Wieso kümmern die sich eigentlich umdieses Denkmal?.Diane Arapovic: Welche besondere Beziehung gibt es zwischen den Brieftaubenund den britischen Streitkräften während des kalten Krieges?Zellmer: Es gibt keine direkte Beziehung zwischen den britischen Streitkräftenund den Brieftauben. Wobei man sagen muss, auch die Briten haben in derVergangenheit Brieftauben eben als Übermittler eingesetzt.Diane Arapovic: Aber zur Zeiten des kalten Krieges, eben als die Briten in Berlinwaren, leider nicht in dem Ausmaß, dass ihnen ein ganzes Denkmal gewidmet habenkönnten.
Und auch im Zweiten Weltkrieg, also davor, haben die Brieftauben schonnicht so eine große Rolle gespielt wie mir Herr Zellmer erzählt hat.Zellmer: Das eigentliche Denkmal ist für die Tauben, die Brieftauben des ErstenWeltkrieges, denn bereits mit der Ende der 20er Jahre gab es das Bestreben, ein solchesDenkmal zu errichten.Diane Arapovic: Und es wurde dann auch errichtet und 1939 eingeweiht.Allerdings schon drei Jahre später wieder zerstört, weil die Nazis die Bronze, aus demdiese Brieftauben geformt waren, für das Militär brauchten.8Moderatorin: Das heißt also, das heutige Denkmal ist gar nicht Originaldenkmalund erst vor 50 Jahren aufgestellt worden ist. Warum ist dann überhaupt denBrieftauben des Ersten Weltkrieges ein Denkmal gewidmet worden?Diane Arapovic: Darüber hab ich mich mit dem Historiker, Professorn RainerPöppinghege von der Uni Paderborn unterhalten.
Denn der hat ein Buch darüberveröffentlicht mit dem Titel „Tiere im Krieg“ und darin gibt’s eben auch ein Kapitelüber den Fronteinsatz von Brieftauben im Ersten Weltkrieg, die da nämlich alsNachrichtübermittler eingesetzt wurden.Pöppinghege: Zu den Zweck wurden auch Tauben von Fahrradkurieren, von denSoldaten mit in den Schützen reingenommen, dann mit entsprechenden Nachrichtenbestückt und dann losgeschickt.
Es gibt also überlieferte Geschichten, dass sie alsoheldenhaft durch feindliches Sperrfeuer geflogen sind <…> Oder unter extremenWitterungsbedingungen sich durchgeflagen haben durch die Frontlinie.Diane Arapovic: Und das alles, obwohl es zu dieser Zeit schon moderneNachrichtenübermittlungssysteme gab, sagt der Professor.Pöppinghege: Das ist in der Tat so, dass die Brieftauben fast schon out waren,was die Militärtaktik anging, aber grade beim starken Artilleriebeschuss konnten ebendiese Frontverbindungen abreißen und Lichtsignale könnten über schlechter Wetternicht gesehen werden, so dass man immer wieder auch auf Tauben zurückgriff.Diane Arapovic: 120000 Brieftauben allein auf deutscher Seite waren im ErstenWeltkrieg im Einsatz. Der Großteil war natürlich dabei gestorben. Also lächerlich undabwegig, wie es zunächst klingt, iss es gar nicht, dass es neben anderen vielenDenkmälern in Berlin auch eines für die gefallenen Brieftauben oder dieHeeresbrieftauben gibt. Und der Grund übrigens, weswegen das Denkmal ausgerechnetin Spandau steht, ist übrigens der, dass dort im Jahr 1900 die zentraleHeerestaubenzuchtstation errichtet wurde.9Moderatorin: Haben wir wieder was gelernt.
Über das Denkmal für die gefallenenBrieftauben in Berlin-Spandau, hat Diane Arapovic uns mal ein Paar Dinge erklärt undherausgefunden für uns. Und sie finden dieses Denkmal, wenn sie es mal anguckenmöchten, in Spandau an der Falkenseer Chaussee. Vielen Dank, Diane!Diane Arapovic: Bitteschön!• WaschbärenModeratorin: Er sieht ja schon ziemlich putzig aus, der Waschbär: mit seinemdicken Fell, den dunkel umrandeten Augen, dem spitzen Näschen und den kleinenPfötchen. In der brandenburgischen Natur fühlt er sich wohl besonders wohl, denn hierleben die meisten Exemplare in Deutschland, heisst es. Und das, obwohl der Waschbär wie vielleicht der eine oder andere in der Schule gelernt hat - eigentlich aus Amerikastammt.
Invasive Art - heißt so was in der Fachsprache, weil er irgendwanneingeschleppt wurde. Wieso aber leben grade in Brandenburg so viele von ihnen? Mitdiesem Phänomen hat sich Diane in dieser Woche beschäftigt. Schönen guten Morgen!Diane Arapovic: Hallo!Moderatorin: Wie viele Waschbären hast du denn gesehen bei deiner Recherche?Diane Arapovic: Ja, ehrlich gesagt leider keinen. Denn die hätten schon im Waldirgendwo auf dem Lauer liegen müssen und zwar nachts.
Waschbären sind nämlichnachtaktiv. Aber wie ich es gelernt habe, dass Waschbären schlechte Augen haben unddeswegen ihre Beute – also Früchte, Nüsse, auch mal kleine Tierchen – mit ihren Pfotenerst mal eine Weile betasten, bevor sie sie fressen. Und weil sie sich außerdem gern amWasser aufhalten, dachte man früher, dass sie ihre Beute auch waschen würden. Ist abernicht so. Trotzdem ist der Name geblieben.Moderatorin: Ah, und Wasser gibt es in Brandenburg jede Menge von Flüssenund Seen, außerdem viele Reservater und Naturschutzgebiete. Das ist dann wohl auchder Grund, warum es den Waschbären hier so gut gefällt oder?Diane Arapovic: Stimmt genau.















