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Er ist böse – Bist du mir böse?
Er ist fähig (begabt) – Er ist einer solchen Tat nicht fähig.
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Zur zweiten Gruppe gehören Adjektive mit einer fekultativen Ergänzung:
Er ist (in seinem Beruf) tüchtig.
Unser Land ist reich (an Bodenschätzen).
Aber man kann die Adjektive der Valenz noch in zwei Gruppen einteilen:
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Diese Gruppe charakterisiert sich dadurch, daβ die Valenz eines vieldeutigen Adjektivs von seiner aktualisierten Bedeutung abhängt. Zu dieser Gruppe gehören z.B. Adjektive, die eine Person oder einen Gegenstand von der physischen Seite charakterisieren: alt, groβ, breit, tief, schwer, lang u.s.w.
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Und die letzte Gruppe umfaβt alle Adjektive, die keine untergeordnete Ergänzung fordern und folglich durch keine Valenz zu charakterisieren sind: schon (sehr schon), gut, golden, neu u.s.w.
Diese Adjektive bezeichnen vollständige Begriffe.
Die Valenzanalyse des Adjektivs „attraktiv“
Nach dem wir die theoretischen Hauptproblemen beschrieben haben, gehen wir zum empirischen Teil unserer Arbeit über. Die Valenz der Adjektive beschreiben die Sprachforscher K. E. Sommerfeld und H. Schreiber im „Wörterbuch zur Valenz und Distribution deutscher Adjektive „23 auf zwei Ebenen (Stufeen) der Valenzanalyse. Dies zeigt folgendes Beispiel. Genauer gesagt, beschreiben wir diesen Autoren folgend die syntaktischen Valenz und die Distribution der Adjektive nach folgender Gliederung: Angaben zur syntaktischen Valenz.
Stufe I.
Die Valenz beschreiben wir von der lexikalischen Bedeutung der Adjektive ausgehnd. In der ersten Variante: V1- bedeutet das Adjektiv
Attraktiv
V1=“anziehnd“,“hübsch“
Das Adjektiv hat in diesem Fall nur eine Valenz. Es eröffnet nur eine Stelle für den obligatorischen Aktanten: 1.1 1
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2B (Beziehungswort).
Das Beziehungswort kann in zwei Funktionen gebraucht werden:
1.3 attr.(das attraktive Angebot).
Prädikativ
z.B. das attraktive Angebot
Das Angebot ist attraktiv.
Auf der ersten Stufe der Valenzanalyse wird die Anzahl der Aktanten bezeichnet. Dabei bezeichnet die Zahl ohne Klammer – die Anzahl der obligatorischen Partner, die Zahl in der Klammer – der fakultativen Aktanten.
Das Adjektiv – attraktiv ist in der erster Bedeutungsvariante einwertig.
V1 = „anziehnd“ „hübsch“.
Das Adjektiv hat nur eine Valenz. Es nimmt auch auf dieser Stufe ein Beziehungswort zu sich. Es kann attributiv, prädikativ und adverbial gebraucht werden. z.B. das attraktive Mädchen
das Mädchen ist attraktiv
Sie sieht attraktiv aus.
Auf der zweiten Stufe der Valenzanalyse bezeichnet das Beziehungswort einen Menschen (Hum) und zwar einen menschen, weiblichen Geschlechts.
Eine attraktive Dame.
Bei der Realisierung der zweiten Bedeutung dieses Adjektivs –„günstig „ und „verlockend“ ist das Adjektiv – attraktiv ebenso einwertig. Das Beziehungswort (der Hauptaktant) kann in diesem Fall in zwei Funktionen gebraucht werden: 1. das attraktive Angebot – diese Funktion ist attributiv. Und -das Angebot ist attraktiv – in prädikativer Funktion. Und wie ist seine semantische Beschaffenheit? Das bestimmen wir auf der zweiten Stufe – das Beziehungswort wird durch ein abstraktes Substantiv bezeichnet.. Dies zeigt das folgende Beispiel: 2B Abstr. Ein attraktiver Vorschlag.
Eine attraktive Stelle.
Quellenverzeichni
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Charitonowa I. J. “Theoretische Grammatik der deutschen Sprache” Kiew,1976.
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Stepanowa I. J., Helbig G. “Wortarten und das Problem der Valenz der deutschen Gegenwartssprache”, Leipzig, 1978.
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Brinkmann H. „Deutsche Sprache“ Düsseldorf, 1962.
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Behaghel O. „Deutsche Syntax“,Bd II, Heidelberg,1924.
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Heyse G.C. A. „Deutsche Grammatik“ Hannover/Leipzig 1908.
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Admoni W. G. “Der deutsche Sprachbau” Leningrad, 1966.
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Sommerfeld K.-E., Schreiber H.“Wörterbuch zur Valenz und Distribution deutscher Adjektive“,Leipzig, 1977.
1 W. Admoni, I, S. 64 – 85.
2 Charitonowa I. J. “Theoretische Grammatik der deutschen Sprache” Kiew, 1976.
3 Stepanowa M.D., Helbig G. „Wortarten und das Problem der Valenz in der deutschen Gegenwartssprache“
Leipzig 1978, s. 118
4 Zitiert nach : J Hebig, W. Schenkel. „ Wörterbuch zur Valenz und Distribution deutscher Verben“ VEB Bibliographisches Institut. Leipzig 1973 s. 13
5 Behaghel O.: “Deutsche Syntax” Bd. II, Heidelberg 1924, s. 113
6 Heyse G.C.A. “Deutsche Grammatik” Hannover / Leipzig. 1908, s. 296
7 Brinkmann H.: “Die deutsche Sprache” Düsseldorf 1962, s. 223
8 Erben G. “Abziβ der deutschen Grammatik”, Berlin 1964, s. 231
9 Grebe P.: “Der Groβe Duden. Grammatik der deutschen gegenwartssprache“ Mannheim 1959, s. 436, 466
10 Admoni W.G. “Der deutscte Sprachbau” Leningrad 1966, s. 80
11 Admoni W.G. “Der deutscte Sprachbau” Leningrad 1966, s. 81
12 Admoni W. “Der deutsche Sprachbau”, s. 82
13 Admoni W. “Der deutsche Sprachbau”, s. 84
14 Hellbig G. “Theoretische und praktische Aspekte eines Valenzmodells” In Bva. Leipzig 1971, s. 35
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15 Stepanowa M.D.: „Die Zusammensetzung und die “innere Valenz” des Wortes“. In: „Deutsch als Fremdsprache“ 1967,Helf 6
16 Sommerfeld K.-E., Schreiber H., „Wörterbuch zum Valenz und Distribution deutscher Adjektive“ Leipzig 1977, s. 17, 315
17 () – das Zeichen bedeutet, daβ der Satz grammatisch falsch ist (ungrammatisch).
18 Schmidt W.,I, S.198.
19 das Satzminimum- die minimale Zahl der notwendigen Satzglieder.
20 Sn – Substantiv im Nominativ.
Adv.- Adverb.
PS – Präposition und Substantiv.
21 Sa – Substantiv im Akkusativ.
22 Sd – Substantiv im Dativ.
23 VEB Bibliografisches Institut, Leipzig 1977. s. 37
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